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Frühjahr 2002
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Ein Blauhalsstrauß im Afrikapanorama begrüßt den Frühling mit einem Tänzchen.

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Das Jahr 2002 begann zum Glück weniger spektakulär als das Vorjahr! Damals hatte die Maul- und Klauenseuche wochenlang für Aufregung und starke Umsatzeinbußen in vielen Zoos in Deutschland wie auch im Allwetterzoo Münster gesorgt. Wurde die besucherlose Zeit damals für grundlegende Renovierungen und Verschönerungen genutzt, so steht das diesjährige Frühjahr wohl im Zeichen von Erneuerungen und Erweiterungen. Dass der Zoobetrieb ungehindert weiter geht und der Allwetterzoo auch mit Baustellen einen Besuch wert ist, beweisen die Besucherströme der schönen sonnigen Wochenenden des neuen Jahres. Mehrfach wurde bereits die 10.000er Hürde genommen!
Direkt hinter dem Zooeingang fällt ein Stahlrahmen ins Auge: der Rohbau vom Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz! Zusammen mit namhaften Förderen und Sponsoren soll hier massiv Arterhaltung betrieben werden: Tiere, die es in ihrer natürlichen Umgebung praktisch nicht mehr gibt, sollen hier eine neue Chance bekommen.
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Biodiver City im Rohbau, das internationale Schildkrötenschutzzentrum im Allwetterzoo

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Nobby Nörgler meint: "Und für so ein Blechgestell mußten nun die armen Flamingos umziehen! Was ist denn das für ein erster Eindruck für die Besucher? Am Zooeingang müssen rote Flamingos stehen- das ist so! Fahr mal nach Osnabrück oder Dortmund. Und in Münster? Schildkröten!!! Wenns wenigstens Papageien wären! Aber wer will denn schon Schildkröten sehen? Schildkröten gehören in die Suppe, dafür braucht man keinen Zoo... Aber auf mich hört ja keiner...!"
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Eine kleine Sensation beherbergt zur Zeit das Giraffenhaus! Im feuchten und sehr warmen Halbdunkel des hier eingestellten Terrariums, welches normalerweise Schildkröten aus tropischen Gefilden ein Heim bietet, lebt der scheue Europäische Hasenfuß (Lagopus osterus europäikus). Da dieses seltene Tier nur kurz im zeitigen Frühjahr zu sehen ist, sollte man einen Besuch des Zoos nicht auf die lange Bank schieben!
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Neulich im Giraffenhaus: neugierig beobachtet der kleine Kerl die Besucher vor dem Terrarium...

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Ein ungewohntes Bild am Tigergehege: Bären beherrschen die Insel! Aber das Geheimnis ist keins. Wurden letztes Jahr die Nasenbären von ihrem Beton befreit, so sind dieses Jahr die Syrischen Braunbären "dran"! Die Sibirischen Tiger müssen sich derweil mit den Gehegen innen begnügen. Ein normaler Zustand für sie im Winter bei Frostgefahr und dadurch möglichen Zufrierens des Wassergrabens.
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Syrische Braunbären auf der Tigerinsel? Seltene Gäste im Winterquartier.

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Das Bärengehege Anfang April: die Baustelle läßt gutes erahnen...!

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Aber nicht nur Baumaßnahmen kennzeichnen den Allwetterzoo im Frühling! Passend zur Jahreszeit sind auch in vielen Gehegen Tierkinder zu bewundern! "Ach-wie-süß" klingt es im Doppelpack bei den Trampeltieren: hier wurden im März gleich zwei Jungtiere geboren!
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Junges Trampeltier im Frühling, grade mal 3 Wochen alt!

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Vier halbwüchsige Gepardenkinder ruhen sich aus vom Toben! Ganz schön gewachen sind sie seit dem 8. August des letzten Jahres

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Orientiert man sich an den Baukränen im Zoo und nimmt als Wegweiser den größten, kommt man erwartungsgemäß auch zum größten Bauvorhaben: zum Affrikanum! Hier geht es richtig zur Sache und man kann schon die Dimensionen dieses Teils des Affenparks erahnen. Neben der provisorischen LKW Brücke aber haben die Poitou- Riesenesel des Allwetterzoos direkt am Aakanal ein neues Zuhause gefunden und warten am Zaun geduldig auf Besucher. Statten wir ihnen also einen Besuch ab ;-)
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Zwei der Giganten aus dem Süden Frankreichs warten auf Besucher

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Nachdem die internationalen Künstler das Wohnhaus
des Allwetterzoos so wunderschön bemalt hatten, dachte man sich wohl, im Zoo könnte man auf die gleiche Art und Weise den Beton verschwinden lassen! Das Ergebnis sieht man unten: die ehemals so tristen Wände rund um das sehenswerte Aquarium wurden mit Meeresszenen und Seegetier verschönt! Fazit: mehr davon!
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Guerezzababy, im Mai geboren und schon nicht mehr blütenweiß!

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Die Betonträger des Aquariumgebäudes sind total schön bemalt, die Wände, hier nicht zu sehen, ebenfalls.

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Der Nachwuchs des Schwarzen Schwans sitzt in der Futterquelle ;-) Ein weiteres Beispiel für Jungtiere im frühlingshaften Allwetterzoo, gesehen am Abenteuerpfad.

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Die Idee für einen Kummerkasten haben die ZooFans schon im letzten Frühjahr aus dem Naturzoo Rheine
mitgebracht und auf dessen Seiten abgebildet! Nach dem Motto: "Was die haben, könnten wir auch ganz gut gebrauchen...!" sollte es ein kleiner gedanklicher Anschubs für die Leitung unseres Allwetterzoos sein. Hats gewirkt - oder sind "die da oben" selbst auf die Idee gekommen? Egal! Schön rot bemalt und an exponierter Stelle kurz vor dem Ausgang aufgehängt wartet der Kasten nun auf viel positive oder kritische "Post an den Zoo"! Fazit: wurde auch Zeit ;-)
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Post an den Zoo, eine gute Idee fürs Feedback der Besucher...

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Nobby Nörgler meint:" Kummerkasten - gut und schön! Aber wie soll man dem Zoo denn schreiben? Wer hat denn wohl immer eine komplette Briefschreibeausrüstung dabei mit Füller und Papier? Man kann natürlich hinten auf die Tankquittung schreiben, mit dem angeknabberten Bleistift und als Unterlage nimmt man der Mama ihren Rücken. Aber ob das der Herr Adler dann auch noch lesen kann? Ich würde ja sagen, macht ein kleines Brettchen an die Wand und tut ein Blöckchen mit einem Kuli darauf - und schon werden die Briefe nur so sprudeln...! Aber auf mich hört ja keiner!"
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Der Bennettkänguruh Nachwuchs verläßt jetzt zeitweise den schützenden Beutel

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- und krabelt bei Bedarf noch gerne zurück!

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Im Erdmännchengehege wuseln wieder mehrere Kleine herum

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