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Dickhäuterhaus


Die 940 qm große Elefantenhalle mit Teich wird durch das Foliendach lichdurchflutet



1994 wurde die Renovierung und der Umbau des ehmaligen Elefantenhauses zur Tropenhalle mit viel Grün, Wasserfall und Felsen abgeschlossen. Durch die Neugestaltung und die Einrichtung eines seperaten Bullenstalles war es von diesem Zeitpunkt an möglich, den Tieren Tag und Nacht weitestgehende Bewegungsfreiheit zu lassen und sie nicht wie sonst üblich stundenweise mit Fußketten an ihrem Platz zu fesseln.




Elefantenfütterung durch die Besucher im Gebäude - die grauen Riesen hautnah



Die früher in Münster bestehende Distanz zu den Elefanten (und den Tieren im Zoo allgemein!) wurde mit Amtsantritt des neuen Zoodirektors Adler rigeros zurück gebaut. Tiere zum Anfassen wird hier heute hautnah geübt. Die zweimal täglich stattfindende Fütterung der Dickhäuter durch die Besucher mit zooeigenem Futter ist nur ein faszinierendes Beispiel dafür. Immer gegen frühen Mittag und am Nachmittag findet sie statt: je nach Witterung drinnen oder draußen. Die genauen Zeiten entnimmt man dem Anschlag an der Kasse oder den Futteruhren im und am Elefantenhaus.




Breitmaulnashörner 



Die Nashörner haben ebenfalls ihren Platz im Dickhäuterhaus, ihr Gehege wurde ebenfalls komplett renoviert, augenfällig neugestaltet und um etliches vergrößert. Im Winter teilen sie sich den Innenraum zudem mit den dann hauptsächlich drinnen lebenden hübschen Schabrakenschakalen.

Der ehemalige Bullenstall der Breitmäuler wird allerdings nun von einer anderen Spezies bewohnt! Hier haben sich in einer großen begehbaren vom Zooverein gestifteten Voliere die bunten Bergloris niedergelassen, eine Papageienart. Diese zutraulichen Krachmacher kann man hautnah erleben, wenn man sie mit kleinen, kostenlos erhältlichen Nektarportionen füttert. Dabei kann es manchmal allerdings auch etwas feucht auf Kopf und Schultern werden ;-)




Bergloris in einer begehbaren Voliere 




Ein riesiger hohler Elefant nicht nur für Kinder 



Die Elefantenhalle lädt ausser zum Tierbesuch aber noch zu mehr ein! Ein großer Dickhäuter läßt sich betreten und bietet Einblicke in die Geheimnisse des grauen Riesen. Sei es der mächtige Herzschlag des Tieres im Vergleich zum schnellen Ticken des Herzchens der Maus, der da aus dem Lautsprecher dröhnt oder sei es das interaktive Spiel rund um die Elos am Monitor. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt!

Eine kleine Ausstellung nebenan zeigt alle die Produkte des Alltags, die zur Ausbeutung des Regenwaldes führen - ohne das wir es überhaupt merken und eine edle Vitrine päsentiert die wertvollsten Sammelschätze rund um Indiens Wappentier.




Kunstvolles und Exotisches rund um die Elefanten 




Im Zuschauerraum steht eine Empore zum Beispiel fürs Picknick



Eine Art strohgedeckter Picknickhütte mit Tischen und Stühlen bietet last not least beim Ausruhen einen schönen weil erhöhten Blick in den Elefantenraum - und bei schlechtem Wetter eine gute Gelegenheit, Mitgebrachtes zu verzehren. Im ganz stimmungsvollen Umfeld!
Hier gibt es auch im Winter oft Glühwein und Waffeln oder im Sommer verschiedene Kinderwettbewerbe wie Malaktionen etc...



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