Im Dezember werden Schwan und Tretboot vom Aasee in den Zoo umziehen!Würde man „Petra“ fragen können, bliebe Münsters berühmte Schwarze Schwänin mit Sicherheit lieber am Aasee. Hier kennt sie sich aus, hier wird sie bewundert, gestreichelt und gefüttert. Doch der Winter steht vor der Tür und der Aasee könnte zufrieren. Eis würde aber „Petras“ Partner, dem weißen Schwanentretboot, beträchtlichen Schaden zufügen. Das Boot müsste vor dem großen Frost in eine Halle gebracht werden. Doch was würde dann aus „Petra“? Die Ideallösung wäre eine winterfeste Unterbringung des echten und des Plastikschwans im Bereich der Yachtschule Overschmidt, wie vom Zoo schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen. Eine solche Möglichkeit soll im Zuge des Neubaus der Aasee-Terrassen auch geschaffen werden, kann jedoch aus technischen Gründen frühestens bis Februar 2008 realisiert werden. Deshalb hat der Zoo sich kurzfristig bereit erklärt, die bereits angedachte „Notlösung“ umzusetzen und beide Schwäne im Zoo überwintern zu lassen.
Zum Glück fand der Zoo sofort Unterstützung: Der münstersche Zoo-Verein finanziert mit einer Spende das Winterquartier für „Petra“. Im Bereich des Zooteiches, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter lebte, wird eine schwanengerechte Hütte gebaut. So müssen die Pelikane nicht wieder ihr Haus für den Schwan räumen. Das Tretboot wird im Teich verankert. Auf diese Weise können beide Schwäne sicher und gut versorgt den Winter überstehen. Der Umzug von „Petra“ mitsamt Tretboot wird am Mittwoch, 5. Dezember, stattfinden.
15.11.07