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Enttäuschung
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Breitmaulnashornkälbchen "Limpopo" im Thüringer Zoopark Erfurt.

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Enttäuschung im Zoo: Nashorn Emmy nicht schwanger
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Pressemitteilung Allwetterzoo vom 15.4.02 Mit enormem Aufwand und großem öffentlichem Interesse war Emmi, 11jährige Nashornkuh im Allwetterzoo Münster, Anfang Februar von Spezialisten des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung künstlich besamt worden. Heute steht nun unumstößlich fest: Emmi ist nicht schwanger! Lange Zeit schwankten die Zoomitarbeiter zwischen Hoffnung und Enttäuschung, denn das Verhalten von Emmi und dem Nashornbullen Harry war rätselhaft. Zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung hätte Emmi auch "heiß" werden und von Harry zusätzlich gedeckt werden müssen - derartige Aktivitäten blieben allerdings aus. Man schob die fehlende Zweisamkeit auf den Stress, den beide Nashörner durch die unter Narkose erfolgte Ent- bzw. Besamung hatten. Vier Wochen später waren die Beiden einander dann innig zugetan und wieder waren die Meinungen im Zoo geteilt; denn die Optimisten wussten, dass Deckakte auch nach erfolgter Befruchtung noch denkbar sind. Doch jetzt gaben die jüngsten Hormonuntersuchungen den Skeptikern Recht. Von dem Wiener Institut, an das der Zoo wöchentlich Emmis Kotproben schickt, traf ein aktueller Zyklusbericht ein und der sagt aus, dass Emmi nicht schwanger ist. Der Allwetterzoo hat eine lange Tradition und bemerkenswerte Erfolge in der Zucht von Breitmaulnashörnern. Insgesamt sieben Jungtiere konnten im Zeitraum 1977 bis 1990 verzeichnet werden. Das Kalb von 1977 war das erste in einem bundesdeutschen Zoo geborene und mit Emmi, der am 22. 10. 1990 geborenen Tochter von Emily, kam ein Kalb sogar in zweiter Zoogeneration zur Welt. 1994 traf Harry als neuer Zuchtbulle in Münster ein.Er deckte Emmi Anfang 1999 erfolgreich. Nach 17monatiger Tragezeit brachte sie am 11. August 2000 auch ein gesundes, männliches Kalb auf die Welt.Die sichtlich nervöse, erstgebärende Mutter hatte dieses Kalb jedoch unmittelbar nach der Geburt so stark verletzt, dass es starb.
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